Ländlichen Charakter in Hausham erhalten - Verkehrschaos vermeiden

Unterschriftenliste zum Downloaden
Bitte, wenn möglich, auf der Vorder- und Rückseite ausdrucken.
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Wir wollen kein Baugebiet verhindern, sondern wir wollen ein Baugebiet an einem besseren Standort!

 

Hier können Sie unterschreiben bzw. die Listen abgeben!

 

Sammelstellen:

 

Landschaftsschutzverein Hausham e.V.       

Frühlingstraße 11
Autohaus Helmut Behrens Industriestraße 1C
Butz Robert Biobäckerei Naturfreundestraße 12
Malerbetrieb Stöckl
Naturfreundestraße 15
Michis-Foto-Service     
Althaushamer Straße 1
Ratschiller Bäckerei (am Netto)   

Tegernseer Str. 3

Ratschiller Bäckerei (Agatharied) Marktstraße 1C

Informationen für das Sammeln von Unterschriften für das Bürgerbegehren

 

Unser Ziel:

Wir streben einen Bürgerentscheid an, der das Verfahren der Gemeinde Hausham zur Aufstellung der Bebauungspläne Nrn. 42 und 43 einstellt.

 

Sehr wichtige Hinweise zur Sammlung der Unterschriften:

Alle Unterschriften werden mit den gemeindlichen Wahllisten abgeglichen

und somit auf Gültigkeit geprüft!!!

 

Bitte unbedingt beachten:

  • Nur wahlberechtigte Bürger, die in der Gemeinde Hausham wohnen, dürfen unterschreiben. Wir haben daher bereits 83734 Hausham quer vorgedruckt, damit sich wirklich nur Gemeindebürger eintragen.
  • Wahlberechtigt sind EU-Bürger, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz in der Gemeinde Hausham haben.
  • Zur Identifizierung müssen: Nachname, Vorname, Geburtsdatum sowie Straße und Hausnr., DEUTLICH am besten in DRUCKBUCHSTABEN geschrieben werden.
  • Unleserliche Angaben oder nachträglich korrigierte Unterschriften führen zur Ungültigkeit.
  • Ggf. noch einmal in der nächsten Zeile komplett wiederholen.
  • Auf keinen Fall einen Bleistift benutzen.
  • Die Original-Unterschrift muss unbedingt im Unterschriftsfeld vorhanden sein. Unterschrift durch einen Vertreter ist unzulässig.
  • Auf das Unterschriftenformular bitte nichts zusätzlich schreiben (auch nicht auf die Rückseite).
  • Bitte beachten Sie: Nur wenn alle Punkte erfüllt sind, sind die Unterschriften gültig!!

 

Bitte senden Sie die Unterschriftenliste im Original (auch wenn nicht alle Zeilen ausgefüllt wurden) an die oben genannte Adresse zurück oder geben Sie diese an einer der Sammelstellen ab.

Kopierte, gescannte oder digitale Versionen sind nicht gültig!

 

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Zur schönen Aussicht: Das Areal neben der Huberbergstraße in Hausham soll Bauland werden. © A. Leder

Wir fordern den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes "Egartenlandschaft um Miesbach" der Grundstücke der Gemarkung in Hausham:

 

  • Flurnummer 669/3 (Fläche Nr. 1)

 

  • Flurnummer 707/4, Bebauungsplan Nr. 41 „Wohnen für Familien am Huberspitzweg“ (Fläche Nr. 2) und

 

  • Flurnummer 703/0, Bebauungsplan Nr. 43
    "neues Haus Bambi" (Fläche Nr. 3) sowie
    Nr. 42 „Wohnen für Familien an der Huberbergstraße“ (Fläche Nr. 4)
Der Blick von oben: Die blauen Flächen sind aus dem Landschaftsschutzgebiet entnommen worden.

© Grafik: DAK

Begründung:

 

Georisiko: Hangrutschlage

 

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat folgende Stellungnahme zur Bauleitplanung, Flächennutzungsplan und 12. Änderung Bebauungsplan Nr. 43 „neues Haus Bambi“ an die Gemeinde Hausham abgegeben:

 

Auszug der Stellungnahme der LfU

Geogefahren

"Das Vorhaben liegt auf bzw. direkt unterhalb einer bekannten Rutschmasse, die als Georisk-Objekt beschrieben ist [...]

Dieser Bereich ist vorbehaltlich weiterer Informationen NICHT als stabil einzustufen [...]"

 

Lesen Sie weiter unter:

Hochwassergefährdetes Giebiet, Schlierach - Hausham

sowie Biotop-Zerstörung (Kartierung)

Zwischen der Huberbergstraße und dem Huberspitzweg befindet sich der "Schmotzbach", der in einem Biotop liegt. Dieser Bach ist ein äußerst wichtiges Laichhabitat für Forellen aus der Schlierach. Durch die teilweise Verrohrung des Baches wird dieses Biotop zerstört.

Außerdem dient das Ufergehölz mit verschiedenen Sträuchern und Bäumen als Brut- und Rückzugsmöglichkeit vieler Vogelarten.

Soll dies alles geopfert werden?

 

Ebenso schwerwiegend ist die Flächenversiegelung. Die Überschwemmungs-gefahr für die jetzigen Anwohner und die Unterlieger an der Schlierach wird massiv ansteigen und evtl. wieder Eingriffe in die Schlierach erfordern.

 

Auch die Entwässerung bereitet den Anwohnern Sorgen. Schon jetzt seien ihre Keller bei Starkregen ruck zuck voll. Zudem ist die Abwassersituation nach wie vor nicht gelöst. 

Bildquelle: geoportal.bayern.de

Noch mehr Verkehr durch ein Nadelöhr

 

Die markierten Gebäude (rot), siehe Bild unten, wurden in den letzten
20 Jahren neu gebaut.
Zusätzlich wurde eine ganze Reihe an öffentliche Einrichtungen (blau) mit erheblichem Verkehrsaufkommen in dem Gebiet z.T. neu gebaut oder neu angesiedelt.

 

Allein mit dem Neubau der Wohnanlage in der Naturfreundestraße mit 26 Wohneinheiten, merkt man bereits jetzt schon einen signifikanten Zuwachs an Verkehrsbewegungen!

 

Die Straßen sind gleich geblieben, wie vor 100 Jahren! Und sie können auch nicht erweitert werden. Alle zusätzlichen Anlieger müssen bisher schon die Schlierach- und/oder Naturfreundestraße (gelb) auf dem Hin- und Rückweg benutzen.

 

Der neue Bahnübergang wird durch das zusätzliche Verkehrsaufkommen des Neubaugebietes in Zukunft das Nadelöhr Haushams werden. Es ist heute schon völlig klar, dass er den Verkehrsströmen in keiner Weise gerecht werden kann. Logischerweise wird sich das Verkehrsaufkommen dadurch auch auf die angrenzenden Straßen verteilen!

 

Darum ist das geplante Baugebiet (grau) mit Ansiedlung der Lebenshilfe und somit einer geplanten, nochmaligen extremen Verkehrssteigerung in der Größe nicht annähernd zu bewältigen.

Ein Baugebiet für Einheimische sei begrüßenswert, das Vorhaben der Lebenshilfe umso mehr. Aber nicht an dieser Stelle. 

 

Rein verkehrstechnisch betrachtet sei das Haus Bambi ein mittelständischer Betrieb. Mit der Wohnbebauung kämen schnell ein paar Hundert Autos pro Tag zusammen; zu viel für die zahlreichen Engstellen in den Straßen.

 

Zudem sei die Schrankensituation am Bahnübergang nach wie vor ungeklärt. Dies bedeutet: Enormer Rückstau u.a. in der Naturfreundestraße.

 

Vom Verkehr wären 1500 bis 2000 Leute betroffen.

 

Während der Bauphase, die sich voraussichtlich über mehrere Jahre erstrecken wird, werden viele Tausend LKW-Fahrten für das Neubaugebiet benötigt.

 

Das gesamte Umfeld wird einer nicht zu bewältigenden verkehrlichen Belastung ausgesetzt. Außerdem wird dies auch zur erhöhten Immissionen durch Luftschadstoffe und Lärm führen.

Ausführliche Begründung.pdf
PDF-Dokument [635.2 KB]
Weitere Fragen an die Gemeinde Hausham zu den geplanten Bebauungsgebieten - Bebauungsplan
Nr. 2 - Nr. 41 „Wohnen für Familien am Huberspitzweg“,
Nr. 3 - Nr. 43 "neues Haus Bambi" und
Nr. 4 - Nr. 42 „Wohnen für Familien an der Huberbergstraße“

Stand: Mai 2019
Fragen an die Gemeinde.pdf
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