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  • Roland Rubel (Montag, 14. Mai 2018 15:26)

    Es ist doch kein Wunschkonzert, wo die Leiterin der Lebenshilfe ihr Domizil errichten will. Sie sollte dankbar sein, dass sie in Hausham ihre neue Bleiben finden wird. Dabei sollte die Leiterin nicht danach urteilen, wo es ihr am besten gefällt, sondern wo es für die Kinder am zweckmäßigsten ist. Dies wäre wohl unzweifelhaft an der Tegernseer Straße gegenüber der AW-Schule.

  • Peter Weber, 1. Vorsitzender (Montag, 16. Oktober 2017 20:51)

    Landschaftsschutzverband - Hausham fühlt sich benachteiligt

    https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/hausham-ort74880/landschaftsschutzverband-hausham-fuehlt-sich-benachteiligt-8738548.html



    MM vom 03.10.17

    Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass sich ein Verein für die Erhaltung der Landschaft im Landkreis Miesbach kümmern will. Es ist aber ungenügend lediglich Fördermittel über so einen Verein zu beschaffen. Denn Landschaftspflege ist viel mehr! Dazu gehört unter anderem auch die Entwicklung und Gestaltung der Gemeinden und dessen Bebauungen, sowie natürlich der Erhalt der aufgelockerten Besiedelung mit den vielen freien Flächen in Form von Wiesen und Wäldern. Und dies vollumfänglich und nicht nur für einzelne ausgewählte Flächen, wie von politischer Seite diskutiert! Ein Verein für Landschaftsschutz muss sich deshalb auch kritisch mit Projekten und Vorhaben auseinandersetzen, die durch Investoren und Gemeinden angestoßen werden und sich explizit gegen den Erhalt unserer Landschaft in unserem Oberland richten! Wie wichtig dies ist, zeigt sich mal wieder in Hausham. Bei dem Bauvorhaben „Hausham Mittendrin“ entsteht eine in Beton gegossene Kaserne, bei dem sich der einheimische Betrachter nur mit Grausen abwenden kann. Das versteht man doch nicht unter Bauen im Oberland! Dies ist ein Bauvorhaben, das jeden Grundsätzen der oberbayrischen Bebauung und Landschaft widerspricht, die so gerne von Landkreis und Gemeinden in Hochglanzbroschüren gezeigt wird. Hier haben alle genehmigenden Behörden und die Gemeinde auf ganzer Linie versagt! Die Aussage des Haushamer Bürgermeister Jens Zangenfeind: „Wir wollen, dass unsere Landschaft erhalten bleibt“ – erscheint dann im Bezug insbesondere auf diese Baustelle und auch auf die weiteren Planungen in Hausham einigermaßen verwunderlich. Aber vielleicht handelt es sich bei seiner Anmerkung nicht nur um die übliche Politikerrhetorik, sondern er meint es wirklich ernst damit – daran sollte die Bevölkerung ihn messen! Der Landschaftschutzverein Hausham steht genau für das, was die Aufgaben eines Vereins für Landschaftspflege sein muss: „…Erhalt der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts und des dörflichen Charakters, zusammen mit einer maßvollen Baugrundausweisung“.

  • Peter Weber, 1. Vorsitzender (Dienstag, 26. September 2017 19:30)

    Zu der Entwicklung der Bodenpreise im Landkreis:

    https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/miesbach-ort29062/landkreis-tabelle-hier-schiessen-grundstueckspreise-durch-decke-8698594.html


    Hat da der Aloisius auf seinem Weg von seiner Himmelswolke zum Hofbräuhaus in München etwa ein wenig Staub der Erkenntnis für unsere politisch Verantwortlichen verloren?

    Die Bewohner des Landkreises wissen es schon lange – die ausuferende und flächenverzehrende Bebauung ist nicht mehr auszuhalten und sollte endlich überdacht werden.

    Negativbeispiele wie die unsäglichen Genehmigungen für den Bau der Tegernseer Brauerei an der Kreuzstraße oder den Lanserhof müssen der Vergangenheit angehören!

    Aber mal ehrlich, was kann man von einem Landratsamt erwarten, das sich mit so äußerst wichtigen Dingen wie Holzregalen in denkmalgeschützten Gebäuden befasst.

    Vielleicht kann man schon ein wenig hoffen, wenn der Bürgermeister aus Rottach-Egern zum Thema Nachverdichtung meint: Gerade die landwirtschaftlichen Freiflächen würden zum Ortsbild beitragen. „Wir wollen uns nicht komplett verstädtern“.

    Grünflächen müssen erhalten bleiben und solche Kasernenbauten wie aktuell „Hausham Mittendrin“ („Hausham voll daneben“) dürfen keine Baugenehmigungen bekommen.
    Und wenn doch in kleinerem Maße Flächen zur Bebauung genutzt werden soll, dann als Einheimischenprojekte, am besten überwiegend im Erbbaurecht.

    Mit diesem Gedanken sollten sich seine Kollegen aus den anderen Rathäusern vielleicht doch einmal auseinandersetzen.

    Mieten von 1500 €, wie zum Beispiel „am Klosteranger“ in Weyarn für eine adäquate Wohnung, bewirken nur den Zuzug von zahlungskräftiger Bevölkerung. Die auf der Strecke bleibenden junge einheimischen Familien können sich bei den politisch Verantwortlich schon mal bedanken. Der Exodus der angestammten Bevölkerung ist vorprogrammiert.

    Nicht dass es in vielleicht 50 Jahren im Markus Wasmeier Bauernhof- und Wintersportmuseum eine Ausstellung mit den letzten Überlebenden der einstigen Urbevölkerung des Oberlandes geben muss!


    Fazit aus dem Artikel des MM 19.09.17:

    Die Politik hat hier massiv das Klassenziel verfehlt und muss die letzten Jahre wiederholen!

  • Gabriela Schneider (Samstag, 01. Juli 2017 20:18)

    Hallo Theo,
    ich bin über jeden froh, der sich Gedanken um den Schutz unserer Landschaft macht und sich auch noch aktiv dafür einsetzt. Deshalb würde ich mich freuen, demnächst als Mitglied im Verein aufgenommen zu werden.
    Allerdings muss ich an Deiner Darstellung der BN-Stellungnahme einiges richtig stellen. Nicht, weil ich mich als BN-Mitglied zu einer Rechtfertigung aufgerufen fühle, sondern, weil ich an dieser SN selbst maßgeblich mitbeteiligt war.
    Der BN hat als Naturschutzverband nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten,zur innerörtlichen Siedlungspolitik Stellung zu nehmen. Das geht nur, wenn die Belange des Natur- und Umweltschutzes dadurch eingeschränkt werden. Es geht nicht, wenn die Wohnqualität Einzelner durch zu dichte Bebauung eingeschränkt wird. Trotzdem haben wir auch dieses Thema mit in die SN aufgenommen, ebenso wie das Siedlungsbild, die Verstädterung des Ortsbilds und die erneute Verkleinerung des LSGs "Egartenlandschaft" um 3,2 ha. Wir kamen nach gründlicher Abwägung - die uns nicht leicht gefallen ist - zu dem Ergebnis, dass die Bebauung eines doch weitgehend von Siedlungen umschlossenen Gebiets ohne deutlichen Egartencharakter immer noch besser ist, als die Bebauung des Außenbereichs im Herzen der Egartenlandschaft. Dennoch wurde nicht einfach der Herausnahme zugestimmt, sondern nur unter verschiedenen Maßgaben. Dazu gehört die vollständige Erhaltung der Biotope u.a. zum Erhalt der Fledermauspopulationen, die Einhaltung eines mindestens 5m breiten nicht bebauten Streifens am Hangfuß (gegebenenfalls mehr, falls es die Standfestigkeit der quelligen Böschung erfordert, ein 10m breiter Pufferstreifen an der Schlierach (parkplatzfrei!) und die Vorlage eines stimmigen Konzepts zur Oberflächenentwässerung, das nicht zu einer Verschärfung der ohnehin angespannten Situation der Unterlieger bei Starkniederschlägen führt. Bisher haben wir auch keine Unterlagen bekommen, wie auf unsere Forderungen eingegangen wird. Also liegt auch keine Zustimmung des BN vor! Im übrigen kann ich das Statement von Herrn Burger zum Ortsbild Hausham - falls er sich wirklich so geäußert haben sollte - nicht nachvollziehen. Als Haushamerin bin ich im übrigen gegen diese viel zu massive massive Bebauung, die ganz Abwinkl verändern wird - und das nicht im positiven Sinn!

  • Theo Sarikas (Sonntag, 25. Juni 2017 18:03)

    Hausham, 25.06.2017

    An die Mitglieder des Vereins! Servus Peter!

    Gestern habe ich mit dem Vorsitzenden des Bund Naturschutzes in Miesbach,
    Herrn B., telefoniert, und zwar eigentlich nur, weil ich die Telefonnummer von der Haushamer Biologin Gabriele Schneider wollte, deren Namen ich nicht mehr genau wusste.
    Ich war überrascht, zu erfahren, als Herr B. sagte, dass er und der Bund Naturschutz bei der Anhörung durch das LRA Miesbach für die Herausnahme aus dem Landschaftsschutz und damit für die Bebauung der Fläche in Hausham/Abwinkel gestimmt hätten. Dies mit dem Argument, dass sich dort nichts besonders Schützenwertes befände. Herr B. sagte dann noch, dass Hausham sowieso kein richtiger Ort sei, er bestehe nur aus zwei Straßen. Dinge wie den Verkehr hätten sie bei Ihrer Beurteilung nicht berücksichtigt. Ebenso nicht die Folgen für das Wasser in einem Quellgebiet für das Grundwasser oder bei Starkregen die Überschwemmungsgefahr. Soweit ich von der Biologin, Frau Schneider weiß, gibt es an der Verbauungsfläche einen Bachlauf, der ein Biotop darstellt. Es gab einen Hangrutsch, der diese Fläche schützenwert macht. Die Fledermäuse, die dort sind, können zwar auch in Felsen (oder Häusern) wohnen, - ob sie aber bei größerer Bevölkerungsdichte und nach all dem Baulärm bleiben, scheint mir fraglich. (Ich bin von der Ausbildung her kein Biologe, aber Herr B., der als Gutachter des Bund Naturschutzes benannt wurde, ist das auch nicht, sondern er ist Informatiker.)
    Meiner Meinung nach sollten wir es uns mit dem Bund Naturschutz aber nicht verscherzen, sondern ihn auf unsere Seite holen. Die Abteilung Miesbach war in den letzten Jahren hoch zerstritten und ist fast ohne Nachwuchs. Für Hausham und Schliersee gibt es gar keine Gruppe des BN mehr. Das ist schade!
    Der Bund Naturschutz hat Vermögen und kürzlich eine reiche Schenkung bekommen namens „Sepp“, die für den Kauf schützenswerter Grundstücke verwendet werden kann. Wenn man die Fläche nicht verbauen will, bin ich immer für eine positive Utopie oder einen Gegenvorschlag – was man stattdessen machen will. Ich finde den Vorschlag mit der Errichtung einer Streuobstwiese positiv, weil ich im ganzen südlichen Landkreis Miesbach keine Fläche kenne, in der mehr als acht Obstbäume zusammenstehen. Das direkt benachbarte Gewerkschaftshaus läuft als Hotel immer schlecht. Man könnte ein Naturparkhotel daraus machen, denn noch gibt es dort Stille und jede Menge Wanderwege.

    Grundsätzlich ist die Frage zu stellen: Will Hausham qualitativ oder quantitativ wachsen?!
    Dies muss sich jeder Haushamer fragen: Wollen wir eine Verdoppelung der Einwohnerzahl in 20 Jahren oder diesen schmalen Alpenstreifen, den Deutschland als Landschaft hat, erhalten?
    Wollen wir maßhalten oder wollen wir uns verschulden?

    Allein aufgrund des Verkehrsaufkommens, welches jetzt schon zu starken Staus und Belastungen führt, halte ich ein starkes Wachstum für undenkbar.
    Deutschland hat eine Einwohnerzahl, die in den nächsten 20-30 Jahren um 10-15 Millionen sinken wird (Prof. Norbert F. Schneider, Direktor des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung). Der Bevölkerungsdruck, der von der Stadt München ausgeht – die ganz Südbayern als ihre Wachstumsfläche ansieht, (Stellungnahme des Planungsreferats Münchens und des Bürgermeisters von München an den Autor) muss an die Regionen weitergegeben werden, die eine stark sinkende Bevölkerung haben wie Nordbayern und Thürringen!
    München ist die bei weitem dichtbesiedelste Stadt in Deutschland (nirgendwo leben Menschen so eng aufeinander wie dort). Die Stadt ist sehr ungemütlich geworden, denn die Bevölkerung wächst seit 10 Jahren um 30 Tausend Einwohner pro Jahr. Sie wurde in den letzten Jahren erheblich nachverdichtet, doch das Planungsreferat lehnt eine Erweiterung der Stadtgrenzen z. B. nach Unterföhring hin ab. Nun entstehen in München neue Wohnungen auf Stelzen gebaut auf Parkplätzen von
    z. B. Supermärkten! Demgegenüber erscheint das derzeit äußerst dicht bebaute Grundstück in Hausham an der Tegernseer Straße natürlich als Gold…

    Dennoch halte ich diesen Weg für falsch: Auch die Münchener brauchen ein Erholungsgebiet vor der Stadt: Sie wollen nicht nur im Verkehrsstau stehen, hässliche Gewerbegebiete und eine verbaute Landschaft sehen, wenn sie die Stadt verlassen!! Die Naturlandschaft ist unser Privileg und nicht das Bauland!

    Zu Münchens Attraktivität (auch für alle dortigen DAX-Unternehmen!!) zählt immer auch die erholsame schöne Voralpenlandschaft: Die Schlierseer Gegend ist hierfür von zentraler Bedeutung.

    Deswegen sollte man diesem Wachstumdruck nicht folgen und immer mehr Bevölkerung und mehr Verkehr in diese Erholungslandschaft heranziehen!

    Zur Lösung dieses Problem werden sich wahrscheinlich Volksabstimmungen in den Gemeinden anbieten.


    Was die Haushamer Kirche betrifft, die zumindest mittelbar betroffen sein wird, so ist der zuständige Kirchenpfleger der richtige Ansprechpartner.


    Herzliche Grüße!
    Und Glück Auf!

    Theo Sarikas

Ich habe noch mit dem (zuständigen) Juristen des LRA Miesbach, Herrn Dr. Thomas Eichacker, reden können . Er hat mir gesagt, dass man für diese Bebauung in Hausham gestimmt habe - weil diese Bebauung relativ ortsnah stattfände. Diese Auffassung teile ich nicht, weil ein Ortskern Hausham so nicht existiert und sicherlich nicht von der Kirche als Zentrum auszugehen ist. Sondern Hausham war,- seit seiner Erweiterung durch das Bergwerk, - immer zersiedelt: Das landschaftsbestimmende, charakteristische an Hausham sind seine Höhenwiesen von Ostin bis Schliersee. Das ist unsere Landschaft!!! Um den landschaftlichen Reiz in der "Alpenregion Schliersee/Tegernsee" zu erhalten, sollte in erster Linie verdichtet werden, bevor in die Breite gebaut wird!

 

Zu bedenken sind noch:

- Die Sozialpflichtigkeit des Eigentums aus dem Grundgesetz als Gegenmaßnahme zur weiteren Vebauung bei echtem Leerstand! (Von der Schlierachstraße bis zur Kirche gibt es erheblichen und verfallenden Leerstand). Laut meiner aktuellen Information (Mai 2017,Politische Akademie Tutzing) will die Bundespolitik ein Gesetz zur Behebung des Leerstandes aufstellen!!

- Die Aufgabe von Wiesen durch Landwirte aufgrund ihrer finanziellen Lage!

- Der Besiedelungsdruck der Metropolregion München, der bleiben wird!!!! Eventuell wird Hausham - im Sinne eines Flächennutzungsplan - total verbaut, damit Schliersee als Touristenort bestehen bleiben kann. Solche Pläne sind vollkommen realistisch!!
- Es gibt hingegen auch die andere Position z. B. des Landrates Karmasin aus Fürstenfeldbruck, der sagt, sein Landkreis hat beschlossen nicht mehr wachsen zu wollen. Denn die Straßen nach München könnten keinen Verkehr mehr aufnehmen und man habe in den 70er und 80er so große Fehler gemacht (Stadt Germering z. B.), dass man einen Rest an Landschaft erhalten will.
- Wie wir gehört haben, ist die gesetzliche Situation des Landschaftsschutzes zerbrechlich, weil anscheinend finanzielle und soziale Interessen ihn immer durchbrechen können!!

- Vielleicht kann man recherchieren, was in ähnlichen Fällen wie in Hausham/Abwinkl geschieht wie z. B. in Feldmoching - Orte, in denen der Landschaftsschutz aufgehoben wird und sich zusammenschliessen?

- Meines Erachtens haben wir die Pflicht unsere oberbayerische Landschaft zu erhalten!! Wenn aufgrund der heutigen Regelungen und der kommenden Entwicklungen so weitergemacht wird, ist diese in 20-30 Jahren gar nicht mehr erkennbar und nicht mehr liebenswert!!

 

Das Beste wäre es, aus dem von der Gemeinde gekauften Grundstücken eine Sreuobstwiese zu machen!! Das wäre wirklich Zukunft aufgrund der ganzen Bienen- und Singvögelvernichtung unserer Tage! Das wäre sinnvoll und schön! Der Bund Naturschutz hat für den Kauf von Grundstücken auch Geld! Es hat eine reiche Stiftung!!

Theo Sarikas, facebook-Kommentar, 28. Mai 2017

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